Die „umweltfreundliche“ Leiterplatte

Es ist für ein verantwortungsbewusstes und herausragend qualitätsorientiertes Unternehmen wie P.M.C. selbstverständlich, das Produkt „Leiterplatte“ unter Berücksichtigung relevanter umweltfreundlicher Aspekte herstellen zu lassen.


Umwelt-Bewußtsein

Denn die Richtlinie 2002/95/EG des Europäischen Parlamentes und des Rates zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten, besser bekannt als RoHS – Richtlinie (Restriction of the use of certain hazardous substances) –, regelt in Artikel 4(1) die Verwendung mehrerer Stoffe. Zu diesen Stoffen gehören Blei, Quecksilber, Cadmium, sechswertiges Chrom, polybromiertes Biphenyl (PBB) und polybromierte Diphenylether (PBDE). Diese Richtlinie wurde mit dem Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rück-nahme und die umweltgerechte Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten (Elektro- und Elektronikgerätegesetz – ElektroG) inzwischen in deutsches Recht umgesetzt. Im entsprechenden nationalen Gesetz sind in Paragraf 5 Abschnitt 1 Mengengrenzen für die verbotenen Stoffe geregelt.

Für Blei, Quecksilber, sechswertiges Chrom, polybromiertes Biphenyl (PBB) und polybromierte Diphenylether (PBDE) gilt ein Grenzwert von 0,1 und für Cadmium von 0,01 Gewichtsprozenten – jeweils für den homogenen Werkstoff. Als homogen gilt hierbei ein Werkstoff, der auf mechanische Weise nicht mehr auseinander genommen werden kann.Leiterplatten sind davon nur bei drei Substanzen direkt betroffen: Blei als Legierungsbestandteil der Lötstellen sowie PBB und PBDE als Flammschutzmittel in den Basismaterialien.


Für alle gibt es inzwischen Ersatzstoffe, welche die gleichen oder zumindest annähernd gleichen Eigenschaften wie die zu ersetzenden Substanzen ausweisen: Die additiven Flamm-schutzmittel PBB und PBDE sind inzwischen komplett durch das reaktive Flammschutzmittel TBBD-A (Tetrabrombisphenol A) ersetzt; dieses wird in die Polymer- kette des Harzes im Basismaterial einge-baut anstatt nur als Mischung eingebracht zu werden. Alternativen für Blei waren bereits früher bekannt, kamen aber nur selten zum Einsatz. Inzwischen haben sich jedoch bleifreie Legierungen hinzugesellt, so dass es eine breite Palette an Alternativen gibt. Die für diese Legierungen notwendigen höheren Löttemperaturen können durch Hoch-Tg-Material (modifiziertes FR4 oder FR5) aufgefangen werden. Zum Schluss sei noch angemerkt, dass es bislang kein Verbot von Halogenen gibt. Der Einsatz von „grünem“ halogenfreien Basismaterial ist daher (noch) nicht notwendig.


Ihr Umwelt-Engagement setzt die P.M.C. GmbH übrigens auch bei der Auswahl der partnerschaftlichen Lieferanten fort. Konsequent müssen diese die gleiche Philosophie vertreten wie die P.M.C. GmbH selbst – und diese auch mit entsprechenden Investitionen in Maßnahmen zum Schutze der Umwelt umsetzen. Zum Beispiel ein bedeutendes Unternehmen, das in China schonseit 1997 über die ISO 14.000 Leiterplatten produziert. Das Unternehmen kann beispielsweise moderne und innovative Anlagen zur Wasseraufbereitung vorweisen, die bei einer Leistung von täglich 1.000 Kubikmeter das Nutzwasser reinigen, bevor dies in das öffentliche Kanalnetz fließt

Wasseraufbereitung

Zwingende Vorschriften zur Erfüllung dieses Standards gibt es jedoch in China noch nicht. So ist das P.M.C.-Team mit Recht stolz darauf, mit einem Geschäftspartner zu-sammenzuarbeiten, der auf dem Gebiet des Umwelt-Engagements eine Vorbild-Funktion erfüllt.


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